Pressemitteilung

Bunte Buchstaben mit Botschaften im Jungen Hotel Hamburg - Neue Ausstellung „Graffiti-PhotoArt“ mit Werken des Fotografen Rainer Steffen

Es wird farbenfroh im Jungen Hotel Hamburg. In seiner neuen Ausstellung „Graffiti-PhotoArt“ präsentiert das 3-Sterne-Superior Hotel im Stadtteil St. Georg ab Samstag, 2. März, Bilder des in Hamburg lebenden Fotografen Rainer Steffen. Die vielfarbig leuchtenden Werke in Foto-Print auf Acrylglas zeigen Ausschnitte verschiedener Graffiti, die der Künstler nach einem ganz bestimmten Plan zusammengefügt hat. Welcher das jeweils ist, lässt sich häufig erst bei genauerem Hinschauen erkennen, wenn bunte Buchstaben und Zeichen ihre Botschaften wie „Carpe diem“ oder „Alles ist möglich“ offenbaren. Die Vernissage der Ausstellung „Graffiti-PhotoArt“ findet am 2. März um 17 Uhr im Kleinen ESSRAUM des Jungen Hotels statt.

Rainer Steffen fotografiert Details von Graffiti, in denen er etwas Besonderes sieht: „Ich lese in den Farben, Figuren und Formen der Graffiti-Ausschnitte Buchstaben oder Zahlen, auch wenn sie dort gar nicht hingeschrieben wurden oder auf den ersten Blick nicht zu sehen sind. Oft muss ich das Bild dazu um 90 oder 180 Grad drehen oder sogar spiegeln“, erklärt der Künstler. Die Detail-Fotos mit den Zeichen nimmt er alle im quadratischen Format auf. Am Computer fügt Rainer Steffen anschließend verschiedene Quadrate so zu einem großen Bild zusammen, dass die aneinandergereihten Buchstaben und Zahlen ein Wort oder einen Satz ergeben. Großen Wert legt er dabei auch auf die farbliche Komposition.

Alle Werke, die auf diese Weise entstehen, stellen Unikate dar. Mit der Ausstellung im Jungen Hotel Hamburg, seiner ersten seit den 1990er Jahren, betritt der 58-jährige Rainer Steffen Neuland. Das Graffiti-Projekt beschäftigt den Künstler zwar bereits über mehrere Jahre, normalerweise aber fertigt er lediglich Auftragsarbeiten an.

An sein erstes Graffiti-Bild erinnert sich Rainer Steffen noch gut: „Ich hatte ein Detail eines riesigen Graffiti im Hamburger Schanzenviertel fotografiert und wollte mir das Bild auf dem Display anschauen. Dabei hielt ich die Kamera so, dass sich die Anzeige auf den Kopf drehte, und ich erkannte plötzlich einen Buchstaben. Schon war die Idee geboren!“ Mittlerweile umfasst das Archiv des Fotografen knapp 3.000 quadratische Aufnahmen von Graffiti-Schnipseln, darunter zahlreiche Motive aus Hamburg, Berlin, Wien und Madrid, aber auch welche aus Vietnam und Mexiko. „Am schwierigsten zu finden ist übrigens der Buchstabe G“, verrät Rainer Steffen.

Die Fotografie hat Rainer Steffen schon als Kind interessiert. „Im Alter von etwa acht Jahren habe ich zum ersten Mal eine Kodak von meinen Großvater in der Hand gehalten und war sofort fasziniert davon. Mit 15 hatte ich dann meine erste eigene Kamera“, erzählt er. Sein Hobby hat der gelernte Bankkaufmann, der seit 1993 in Hamburg lebt, schließlich zum Beruf gemacht und arbeitet als freiberuflicher Fotograf.

Die Ausstellung „Graffiti-PhotoArt“ mit Werken von Rainer Steffen ist bis zum 10. Mai im Jungen Hotel Hamburg im Eingangsbereich und in dem à-la-carte Restaurant ESSRAUM zu sehen. Der Eintritt ist frei.