Unsere Partner

Schön, dass es sie gibt

Zusammenarbeit mit behinderten Menschen und den ELBE Werkstätten

Von Beginn der Geschäftstätigkeit wollte man auch Menschen mit Behinderungen im Hotel eine Chance geben; zunächst arbeitete man im Bereich Housekeeping mit Gehörlosen. Bedauerlicher-weise musste dieses Programm aus betriebswirtschaftlichen Gründen wieder eingestellt werden, die Zimmerreinigung wird seit geraumer Zeit von einer sog. Fremdreinigungsfirma durchgeführt. Im Frühjahr 2006 konnten wir eine junge Frau (Schwerbehindertengrad von 50 %) für die Küche einstellen. Anfangs arbeitete sie vier Stunden täglich und wurde entsprechend betreut; nach einigen Monaten konnten wir die tägliche Arbeitszeit kontinuierlich erhöhen und heute – gut sechs Jahre später – arbeitet sie als unsere Frühstücksköchin in Vollzeit.

Weiterhin gibt es eine Kooperation mit einer großen Hamburger Behindertenwerkstatt. Vor zwei Jahren starteten wir ein gemeinsames Ausbildungsprogramm für geistig und körperlich behinderte Menschen, die unter Betreuung im Bereich Zimmerreinigung eingesetzt werden. Nach dieser Ausbildungszeit ist es nun eine feste Arbeitsgruppe von 8 bis 12 Männern und Frauen, die täglich durchschnittlich 25 Hotelzimmer reinigen; ergänzend hierzu startet demnächst die zweite Ausbildungsgruppe von ebenfalls ca. 10 Menschen mit Behinderung.

Jeden Tag stellen sich die neuen Elbe-Werkstätten der Verantwortung, rund 3.000 Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz zu bieten. Damit gehören wir zu den größten der bundesdeutschen Werkstätten und zu den 20 größten Arbeitgebern der Metropolregion Hamburg. Die tägliche Anerkennung und Wertschätzung des Einzelnen und seiner Leistung ist unser Leitgedanke, Qualifikation und soziale Integration ist unser Ziel.

An mehr als 50 Standorten – darunter rund 30 Außenarbeitsgruppen – und auf etwa 120 Einzelarbeitsplätzen direkt vor Ort in regionalen Unternehmen bieten wir Menschen mit Behinderung berufliche Bildung und Arbeit.

Als einer der großen Akteure für die Belange von Menschen mit Behinderung richten wir unser unternehmerisches Handeln konsequent auf das Ziel aus, die in der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung geforderte Inklusion umzusetzen. Schließlich ist Inklusion ein Auftrag an alle gesellschaftlich Beteiligten, die Voraussetzung zu schaffen, damit Menschen mit Behinderung ein Leben in der Mitte der Gesellschaft führen können. Dies gilt natürlich ebenso für das Arbeitsleben. Auch hier muss gelten: Mittendrin statt nur dabei!

www.elbe-werkstaetten.de

ARINET - Berufliche Reintegration

Das Junge Hotel arbeitet eng mit ARINET zusammen. ARINET unterstützt Menschen, die für einen kurzen oder längeren Zeitraum aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind, und bietet ihnen über den Weg der beruflichen Rehabilitation einen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt.

Die berufliche Praxis wird durch Praktika in Betrieben der Hamburger Wirtschaft trainiert. Durch Fortbildungen im Modulsystem werden zudem persönliche Kompetenzen geschult und erweitert. Ziel ist die dauerhafte Integration in ein geeignetes Arbeitsverhältnis.

Foodsharing - Lebensmittel teilen statt wegwerfen

www.foodsharing.de ist eine Internet-Plattform, die Privatpersonen, Händlern und Produzenten die Möglichkeit gibt, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen. Über www.foodsharing.de kann man sich auch zum gemeinsamen Kochen verabreden um überschüssige Lebensmittel mit Anderen zu teilen, statt sie wegzuwerfen.

Die Grundidee ist: Menschen teilen Essen. Es soll dabei kein Geld fließen, denn teilen hat auch eine ethische Dimension. foodsharing gibt den Lebensmitteln damit wieder einen ideellen Wert, denn sie sind mehr als bloß eine Ware - das ist die Idee hinter www.foodsharing.de.

Das Junge Hotel Hamburg engagiert sich seit Mai 2013 für dieses Projekt.