Umwelt & Ökologie

Wir haben nur eine Welt

Green Hotel

Seit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro hat der Begriff der nachhaltigen Entwicklung weltweite Bedeutung erlangt. Als gesellschaftliches Leitbild für die Zukunft soll das Konzept der Nachhaltigkeit die Ziele wirtschaftliche Entfaltung und Umweltschutz miteinander in Einklang bringen. Das Junge Hotel sieht sich in der Verantwortung dort wo es in seiner Macht liegt ökologisch sinnvoll zu handeln und so einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Vom Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) wurden wir sowohl als „Certified Business Hotel“ auch als „Certified Green Hotel“ zertifiziert.

Der VDR entwickelte einen Prüfungskatalog mit über 65 Kriterien in den Kategorien Energie, Wasser, Müll, Essen & Trinken, Mobilität, gesellschaftliche Verantwortung (CSR) und Information & verantwortungsvolles Handeln. Die meisten dieser Kriterien können direkt vom Gast selbst wahrgenommen werden.

Geschäftsreisende und Veranstaltungsteilnehmer stellen nicht nur hohe Ansprüche an ihre Unterkunft. Sie erwarten auch immer häufiger, dass ihr Hotel nachhaltig und ökologisch zukunftsweisend geführt wird. Mit dem  neuen Gütesiegel „Certified Green Hotel“ können die Kunden jetzt auf einen Blick ein Hotel erkennen, das genau diesen Anforderungen entspricht und profitieren von den Vorteilen, die Ihnen eine Zertifizierung bietet: Unser Hotel ist auf die  Herausforderungen der Zukunft eingestellt.

 

DEHOGA Umweltsiegel

Die Themen Umwelt- und Klimaschutz haben auch im Gastgewerbe weiter an Bedeutung zugenommen. Verbraucher und Gäste sind kritischer und sensibler geworden. Kommunizierbares Umweltengagement ist längst mehr als ein positiver Imagefaktor.

Nicht selten ist der transparente Nachweis des eigenen Umweltengagements inzwischen ein obligatorischer Bestandteil des Angebotes und ein Kriterium für die Auswahl eines Hotels oder eines gastronomischen Betriebes.

2012 war das Junge Hotel das erste Hotel in der Hansestadt, das die damals neue Auszeichnung in Silber erhalten hat. Für das DEHOGA-Umweltsiegel in Gold musste das Hotel noch in dem Bereichen Energie und Lebensmittel zulegen, zum Beispiel mit der Umstellung aller Lampen auf energiesparende LED-Technik und dem verstärkten Einsatz von Fair-Trade-Produkten und Bio-zertifizierten Lebensmitteln. Die Investitionen der letzten Jahre im Bereich Umwelt- und Klimaschutz sieht das Junge Hotel so mehr als bestätigt.

Der Geschäftsführende Direktor Götz Diederichs sagt dazu „Letztlich ist es die Summe der Maßnahmen, die zum Erfolg führt. Doch es beginnt bei einer konsequent umweltschonenden Ausrichtung des Betriebes und damit einer entsprechenden Haltung aller Mitarbeiter. Eine umweltbewusste Betriebsführung lohnt sich nicht nur aus Kosteneinsparungsgründen, sondern ist zunehmend auch ein Kriterium bei der Auswahl eines Hotels oder gastronomischen Betriebes.

Teilnehmer des „DEHOGA Umweltchecks“ müssen sich einer kritischen Überprüfung der Bereiche Energie- und Wasserverbrauch, Abfallaufkommen bzw. Restmüll und Lebensmittel, wie beispielsweise der regionale Einkauf, unterziehen. Für jede der vier Kategorien sind differenzierte Grenzwerte und Anforderungen für die Auszeichnungsstufen Bronze, Silber und Gold festgelegt. Dabei werden die individuellen Besonderheiten der Betriebe umfassend berücksichtigt.

Der „DEHOGA Umweltcheck“ ist die Fortsetzung der gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium 2006 gestarteten Energiekampagne Gastgewerbe des DEHOGA Bundesverbandes, an der sich zwischenzeitlich fast 6.000 gastgewerbliche Unternehmer beteiligen. Der „DEHOGA Umweltcheck“ wurde für die spezifischen Anforderungen des Gastgewerbes und seiner vorranging klein- und mittelständisch geprägten Betriebe konzipiert. Neben seiner Branchenrelevanz und Praxisnähe ermöglicht er eine faire und transparente Vergleichbarkeit der teilnehmenden Betriebe.

Alle mit dem „DEHOGA Umweltcheck“ ausgezeichneten Betriebe werden auf der Internetseite unter http://www.dehoga-umweltcheck.de veröffentlicht. Dort finden sich auch alle weiteren detaillierten Informationen zum „DEHOGA Umweltcheck“.

 

Qualitätssiegel Deutschland

Service Qualität Deutschland

Hinter dem Qualitätsmanagement Service Qualität Deutschland stehen die Länderinitiativen der Bundesländer. Sie alle haben sich einem gemeinsamen Ziel verschrieben: Die Dienstleistungsqualität im Reiseland Deutschland flächendeckend zu sichern und auszubauen.

Das Engagement der beteiligten Bundesländer liegt darin, das Qualitätsbewusstsein von Dienstleistungsunternehmen zu intensivieren, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Branchen zu fördern und durch eine verbesserte Servicementalität die Attraktivität der Destinationen in Deutschland zu steigern.

ServiceQualität Deutschland ist ein dreistufiges innerbetriebliches Qualitätsmanagementsystem, das auf Dienstleistungsbetriebe ausgerichtet ist.

Qualitätsstandards

Entscheidet man sich für einen Q-Betrieb, so kann man sicher sein, dass sich die Mitarbeiter und Führungskräfte in besonderem Maße der Servicequalität verpflichtet fühlen. Sie setzen alles daran, dass sich der Kunde jederzeit wohlfühlt.

Kontrolle

Die Q-Betriebe werden im Rahmen des Qualitätssiegel-Programms permanent überprüft. Ergeben sich aus Kundenbefragungen oder Überprüfungen durch neutrale Tester Verbesserungsmöglichkeiten, so werden diese umgehend umgesetzt.

Weiterentwicklung

Im Rahmen von Maßnahmenplänen, die jeder Betrieb aufstellen muss, entwickeln sich die Unternehmen ständig weiter. Die Einhaltung der Maßnahmenpläne wird durch eine unabhängige Prüfstelle gewährleistet.

Mitarbeiter/innen

Die Mitarbeiter/innen der Q-Betriebe werden in speziellen Seminaren geschult und sind somit auf die Bedürfnisse der Kunden hervorragend vorbereitet. Sie lernen ServiceQualität nach innen und außen zu leben.

Gastfreundschaft

Die Qualitätsbetriebe möchten sich als herausragende Gastgeber und Dienstleister profilieren. Hier wird man kompetent, freundlich und umfassend umsorgt. ServiceQualität ist eine Überzeugung und nicht nur eine  vorübergehende Idee.

Das Qualitäts-Q

An dem Zeichen soll man sich orientieren. In Betrieben, die mit dem Q-Siegel ausgezeichnet wurden, fühlt man sich einfach besser aufgehoben.

 

Plant for the Planet

Das Junge Hotel Hamburg unterstützt – angeregt durch eine Teilnahme am Querdenker Kongress 2011 bei dem dieses von Kindern imitierte Projekt vorgestellt wurde - das Projekt Plant forthe Planet! Folgend einige Informationen zu diesem Projekt – formuliert von den Kindern:

Unser „3-Punkte-Plan zur Rettung unserer Zukunft“

Wir Kinder haben uns überlegt, was wir täten, wenn wir die Mächtigen der Welt, also z.B. die Regierungschefs wären und auf den nächsten Klimagipfeln Entscheidungen treffen würden. Was würden wir tun, um unsere Zukunft zu retten?

Unsere Ideen haben wir den “3-Punkte-Plan zur Rettung unserer Zukunft“ genannt.

Kohlenstoff ins Museum

Bis 2050 müssen wir Menschen den CO2 Ausstoß auf Null senken. Die Technologie für eine CO2-freie Zukunft gibt es längst. Mit der heutigen Technik ist es möglich, dass wir Menschen bis 2050 weltweit unsere Energie zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen und ohne Atomkraftwerke gewinnen.

Armut ins Museum durch Klimagerechtigkeit

Um die weitere Erwärmung auf die von den Regierungschefs in Kopenhagen versprochenen 2˚C zu beschränken, dürfen bis 2050 nur noch 600 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Pusten wir mehr CO2 raus, steigt die Temperatur über die 2°C an. Wenn die Durchschnittstemperatur um mehr als 2˚C steigt, könnte das Grönlandeis vollkommen schmelzen und damit der Meeresspiegel um 7 Meter ansteigen. Teilen wir 600 Milliarden Tonnen CO2 durch 40 Jahre, ergibt das 15 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr für alle. Zum Vergleich: In 2010 waren es 31 Milliarden Tonnen CO2. Stellt sich nur die Frage, wie wir diese 15 Milliarden Tonnen CO2 unter der Weltbevölkerung aufteilen? So wie heute 60 Prozent für USA und Europa? Für uns Kinder gibt es nur eine Lösung: Jeder bekommt das gleiche, nämlich 1,5 Tonnen CO2 pro Mensch und Jahr bei 9 bis 10 Milliarden Menschen in 2050.

2°C mehr klingt wenig, wird aber schon große Veränderungen für uns Kinder bedeuten. Welche genau, das weiß noch keiner. Wir wissen nur, dass zwei Kilometer Eis über uns lagen, als die Durchschnittstemperatur 5°C niedriger war als heute. Selbst wenn wir bis 2050 unter 600 Mrd. t CO2-Ausstoß bleiben, ist es nur zu 75% sicher, dass die Durchschnittstemperatur unter 2°C plus bleiben wird. 100%ig weiß das keiner.

1.000 Milliarden Bäume pflanzen

Wir wollen die bestehenden Wälder schützen und Milliarden neue Bäume pflanzen. Insgesamt 1.000 Milliarden neue Bäume. Es gibt auf der Erde noch eine Milliarde Hektar an Fläche, die bewaldet werden kann, also 10.000 Milliarden Quadratmeter Fläche, die nicht in Konkurrenz zu anderer Nutzung steht. Wenn wir in Quadratmeter umrechnen können wir uns besser vorstellen, wie viel Bäume wir pflanzen können.  Man pflanzt ja viele Setzlinge auf einen Quadratmeter und der Wald verjüngt sich später, d.h. nicht jeder Setzling wird später auch zu großen mächtigen Bäumen.

1.000 Milliarden Bäume klingt sehr viel, es ist eine Eins mit zwölf Nullen, aber einige Beispiele zeigen, dass es möglich ist: Die Chinesen pflanzten im Jahr 2009 im Rahmen der UNEP-Billion TreeCampaign 2,7 Milliarden Bäume, wenn die die nächsten 40 Jahre so weiterpflanzen schaffen die Chinesen alleine 100 Milliarden Bäume. Die US-Amerikaner schafften es in zehn Jahren zum Mond, also warum sollte es uns nicht gelingen, das größte Weltaufforstungsprogramm der Menschheit umzusetzen.

 

ecosia

Unsere Suchmaschine www.ecosia.org

Ecosia ist eine ökologisch inspirierte Webseite zur Websuche und bezeichnet sich selbst als Social Business. So spendet das Unternehmen 80 Prozent seiner Einnahmen an ein WWF-geleitetes Regenwald-Schutzprogramm im Tumucumaque-Schutzgebiet im Bergland von Guayana, Brasilien.

Die Suchergebnisse erhält Ecosia von der Suchmaschine Bing. Bei jedem Klick auf gesponserte Links gibt Yahoo einen Teil der Einnahmen an Ecosia weiter. Im Jungen Hotel wird diese Suchmaschine wann immer es geht eingesetzt.