Mensch & Wirtschaft

Jeder ist wichtig

Das Junge Hotel Hamburg sieht sich selbst als Wirtschaftsunternehmen mit sozialer Verantwortung. Dabei ist folgend unseren Werten ein kostenbewußtes Handeln und die dauerhafte Sicherung von Arbeitsplätzen genauso Ziel wie die Unternehmensentwicklung. Wir lassen uns dabei alle Möglichkeiten offen. Sowohl die interne Entwicklung als auch eine Expansion unserer Idee.

Das Junge Hotel fördert Auszubildende, Langzeitarbeitsuchende und die berufliche Reintegration von Arbeitnehmern.

 

Hamburg Basket Bowl XII

2015 unterstützen wir erstmals die Veranstaltung Hamburg Basket Bowl XII, das Charity-Event zugunsten der Produktionsschule Steilshoop in Hamburg.

 

Die Produktionsschule Steilshoop

Diese wurde von der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung im Oktober 2009 gegründet. Die 52 Produktionsschüler haben mit Unterstützung von Fachanleitern und Pädagogen die Möglichkeit, sich beruflich zu qualifizieren. Das professionell ausgestattetes Werksgelände umfasst Tischlerei, Schlosserei, Malerei und Gastronomie. Zusätzlich gibt es hier die Chance, den Hauptschulabschluss (ESA) nachzuholen. Die Ziele: Lernprozesse über Produktion in Gang zu setzen, Stärkung der eigenen Selbständigkeit, Übernahme von Verantwortung für das eigene Leben und Lernen. Ein zweites Standbein des Bestrebens ist, durch individualisiertes Lernen den Jugendlichen Erfolgserlebnisse zu garantieren. Kunst (Musik, Mosaikkunst) und Sport (Fußball, Boxen, Schwimmen, Fitness) sorgen für eine zusätzliche Motivation. Weitere Infos: www.stylz-prod.de

Das Junge Hotel Hamburg bietet im Rahmen des Sponsor Paketes Praktikumsplätze für die Jugendlichen im Bereich Gastronomie an.

 

Personalpolitik

Auszubildende und Langzeitarbeitsuchende

Seit Eröffnung des Hotels im Sommer 2000 haben über 60 Berufsanfänger ihre Ausbildung in den Lehrberufen Hotelfachfrau / bzw. -mann, Koch / Köchin und Fachkraft im Gastgewerbe erfolgreich absolviert; hiervon konnten über 20 nach ihrer Ausbildung als Festangestellte im Hotel übernommen werden. 

Regelmäßiger Austausch mit unterschiedlichsten Trägern (Schulen, städtischen Einrichtungen oder privaten Unternehmen) sorgen dafür, dass wir quasi dauerhaft Menschen aus schwierigen sozialen Situationen Praktikumsplätze in den Bereichen Housekeeping, Service, Küche und Rezeption anbieten können. Oftmals können diese Praktikanten im Anschluss eine Ausbildung bei uns im Haus beginnen (wir haben hier eine Erfolgsquote von über 80 %) oder wir können ihnen dauerhaft einen festen Arbeitsplatz anbieten. 

Die Freie und Hansestadt Hamburg unterstütze das Hotel in den ersten Jahren durch ein vom damaligen Senat beschlossenes Programm, welches Langzeitarbeitslosen den Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglichen sollte. Im Zuge dieses Programmes konnten acht Frauen und Männer eingestellt werden, drei davon sind noch heute in unserem Unternehmen tätig.

Berufliche Reintegration

Das Junge Hotel arbeitet eng mit ARINET zusammen. ARINET unterstützt Menschen, die für einen kurzen oder längeren Zeitraum aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind, und bietet ihnen über den Weg der beruflichen Rehabilitation einen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt.

Die berufliche Praxis wird durch Praktika in Betrieben der Hamburger Wirtschaft trainiert. Durch Fortbildungen im Modulsystem werden zudem persönliche Kompetenzen geschult und erweitert. Ziel ist die dauerhafte Integration in ein geeignetes Arbeitsverhältnis.

Migranten

Der Anteil an Mitarbeitern mit Migrationshintergrund im Jungen Hotel liegt bei etwa 23 % und damit deutlich über dem Durchschnitt; u.a. konnten wir in der Vergangenheit bereits mehrfach eine Abschiebung verhindern, da wir jungen Menschen aus Afghanistan einen Ausbildungsplatz anbieten konnten. Ein junger Hotelfachmann arbeitet inzwischen als festangestellter Rezeptionist im Jungen Hotel.

Charta der Vielfalt

Das Hotel ist außerdem seit 2007 Mitglied in der Charta der Vielfalt, Diversity Management ist hier das Leitthema. Was bedeutet das für uns? Wir wollen die individuelle Verschiedenheit aller Mitarbeiter/-innen und damit die soziale Vielfalt konstruktiv nutzen. Egal welches Geschlecht, Alter, Ethnie, sexuelle Orientierung, Religion oder Behinderung jeder Einzelne besitzt – eine soziale Diskriminierung von allen soll / muss verhindert werden.

Die „Charta der Vielfalt” ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, befürwortet und unterstützt die Initiative. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin.

Die Initiative will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranbringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Die „Charta der Vielfalt“ wurde von Daimler, der BP Europa SE (ehemals Deutsche BP), der Deutschen Bank und der Deutschen Telekom im Dezember 2006 ins Leben gerufen. Mehr als 1250 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen haben die „Charta der Vielfalt“ bereits unterzeichnet und kontinuierlich kommen neue Unterzeichner hinzu.

www.charta-der-vielfalt.de

Diversity

Chancengleichheit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Wertes Gemeinschaft; denn jeder im Team ist gleich wichtig und verantwortlich für den Erfolg.